Willkommen in der Hutfabrik! Hutfabrik Tut-Gut-Fabrik.






  Die Geschichte begann 2002 in der Schraubenfabrik und suchte sich zwei Jahre später neuen Raum. Ganz früher war hier tatsächlich eine Hutfabrik, eine von mehreren in Gumpendorf. Die Leute trugen damals noch öfters Hüte, waren Handwerker, Kaufleute, Angestellte.

Heute „wohnen“ (man könnt’s fast glauben) und arbeiten viele kleine UnternehmerInnen in der Hutfabrik, heißen Typoheads, Weatherpark oder firmieren auch ganz normal unter ihrem Namen. Sie teilen sich die schönen Räume, die großzügige Küche, den Wuzzler, die Büroinfrastruktur, die guten und auch die mühsamen Erfahrungen des Selbständig Seins. Oder sie tratschen bei einem Glas Wein über den neuen Kinofilm ...

Und so ist die Hutfabrik, wie ihre Geschwister, die Schraubenfabrik im zweiten und der Rochuspark im dritten Bezirk, ein Knoten im Netzwerk, ein Teil einer größeren Community, die sich im Laufe der letzten Jahre in Wien entwickelt hat. Man nennt uns Mikrounternehmen, Ich-AGs, neue Selbständige und versucht uns in abstrakten Begriffen wie „Creative Industries“ oder „Kreativwirtschaft“ zu fassen. Soll sein. Klingt jedenfalls besser als es die realen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die vielen kleinen Unternehmen oft sind.

Zumindest haben wir jetzt die Möglichkeit, unsere Lebens- und Arbeitszeit und unseren Lebens- und Arbeitsraum selbst zu definieren. Und das kann dann so aussehen wie in der Hutfabrik. Zu sehen in der Hofmühlgasse 17, jederzeit!

Stefan Leitner-Sidl und Michael Pöll
Gründer Schrauben- und Hutfabrik, Rochuspark